Interview mit Marco Emrich

Marco Emrichs Thema “Software Quality” ist ein Hands-On Workshop und beschäftigt sich mit “Behavior Driven Development von Web-GUIs mit JavaScript”. Um ihn schon vorab etwas besser kennen zu lernen hab wir ihm ein paar Fragen gestellt.

Marco Emrich Speaker WebInsights Konferenz 2014

 

 

 

 

WebInsights: Was können die “Webinsights Teilnehmer“ von Ihrer Präsentation erwarten – und was erwarten Sie von den Teilnehmern?

Marco Emrich: Ich denke, der Workshop zeigt einen interessanten Ansatz, das klassische GUI-Testthema anzugehen, von dem sicherlich viele Webentwickler profitieren können. Wer bereit ist sich in das auf das Thema einzulassen, den erwartet eine echte Hands-On-Erfahrung, bei der es viel zu lernen und gibt und die außerdem Spaß macht.

WebInsights: Gab es eine spannendste Entwicklung bei Ihrer Arbeit dieses Jahr?

Marco Emrich: Spannend war vor allem die Weiterentwicklung bestehender nützlicher Libraries, Frameworks und Sprachen im JavaScript-Bereich wie z.B. LiveScript, AngularJS oder Jasmine und auch die Entwicklung neuer, wie z.B. ReactJS oder Webpack. Generell hat die JavaScript-Community ein unglaublich dynamisches und reichhaltiges Ökosystem herausgebracht – eher eine Entwicklung der letzten vier bis fünf Jahre, die jedoch mit jedem Jahr neue Dimensionen annimmt.

WebInsights: Welche Entwicklungen erwarten Sie dieses Jahr noch in Ihrer Branche?

Marco Emrich: Mein Eindruck ist, dass sich moderne Konzepte wie DDD/CQRS/EventSourcing und MicroServices langsam aber allmählich durchsetzen. Das ist natürlich ein mehrjähriger Prozeß und auch nicht klar dem Rest dieses Jahres zuzuordnen. Es ist aber ein Prozeß, der dieses Jahr mehr und mehr an Fahrt aufnimmt.

WebInsights: Welcher Mensch hat Sie in Ihrem Leben und Ihrer Arbeit am meisten inspiriert?

Marco Emrich: In der Software- und Web-Szene gibt es eine ganze Reihe inspirierender Persönlichkeiten. Zu meinen persönlichen Favoriten zählen z.B. J.B. Rainsberger, Gerry Bernhard, Eric Evans, Greg Young und Dan North.

WebInsights: An welche Projekte oder Aufgaben denken Sie besonders gerne zurück?

Marco Emrich: Am meisten Spaß haben mir Seminare oder auch Beratungen gemacht, wo ich sehen konnte, das meine Teilnehmer das gelernte auch sofort praktisch und erfolgreich einsetzen konnten. Ansonsten freue ich mich auch immer, wenn ich alte Projekte sehe, an denen ich beiteiligt war – und diese immer noch online sind :)

WebInsights: Was war bisher Ihre wichtigste Erfahrung (positiv oder negativ) die Sie gesammelt haben?

Marco Emrich: Einer der Wendepunkte meiner Karriere als Softwareentwickler war 2005 das Kennenlernen von TDD/BDD. Die Welt war danach nicht mehr die Gleiche. Unvorstellbar was Programmieren davor für ein Drahtseilakt war.

WebInsights: Welche Herausforderungen halten Sie nachts wach?

Marco Emrich: Keine – ich schlafe tief und fest, was möglicherweise am chronischen Schlafmangel liegt :)

WebInsights: Gibt es etwas was Sie schon immer einmal machen/ausprobieren wollten?

Marco Emrich: Da gibt es vieles. Wenn ich die Zeit und die Möglichkeit hätte, würde ich gerne ein echtes Projekt in einer modernen zukunftsweisenden Programmiersprache umsetzen, wie z.B. Clojure, Ioke oder Elixir.

WebInsights: Was war bisher Ihr größter Erfolg?

Marco Emrich: Ich denke das können andere besser beurteilen als ich.

WebInsights: Haben Sie ein Motto nachdem Sie leben?

Marco Emrich: Kein spezielles

WebInsights: Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei?

Marco Emrich: Zuerst hat natürlich Jemand den Huhn/Ei-Service entwickelt, der das ganze Konzept ansteuert. Ich könnte mir aber vorstellen dass das Bootstrapping gleich zu Beginn schon mehere Hühner und Eier parallel produziert.

WebInsights: Welche Medien nutzen Sie um sich in Sachen Web-Technologien auf dem Laufenden zu halten?

Marco Emrich: Twitter, Blogs, Konferenzen, persönliche Kontakte :)

WebInsights: Wie sehen Sie die Zukunft der Web-Technologien?

Marco Emrich: Wie sich das Web weiterentwickelt ist nur schwer vorherzusehen. Ich denke viele der bestehenden Trends werden sich einfach noch weiter intensivieren: Mehr Endgeräte, mehr Auflösungen, mehr Frameworks, mehr Abstraktion, usw. Abgesehen davon ist schwer zu beurteilen, welch’ bahnbrechende Idee noch in dem ein oder anderen Kopf schlummert, die uns völlig überraschen wird. Ich jedenfalls freue mich darauf.

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